Abgaben - Die Regeln !
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Abgabebedingungen
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Vorweg....
Tiere sind keine Tamagotschis.
Es sind echte Lebewesen, deren Leben davon abhängt wie man mit ihnen Umgeht, wie man sie versorgt. Mit der Anschaffung des Tieres alleine ist es nicht getan. Auch brauchen sie mehr als eine Portion Futter und Einstreu. Ein 1 Meter Aquarium z.b. Kostet 40 - 60 Euro, dazu braucht es eine Abdeckung. Ein Mäusekäfig der die vom TVT empfohlene Mindestgröße aufweist kostet mal ebnend im günstigsten Fall 100,- Euro
Ganz toll ist es wenn sie mal Parasiten bekommen oder krank werden ... auch in dem fall kostet der TA eigentlich immer mehr als das Tier mal gekostet hat !
Keine Abgabe wenn sich der Neue Besitzer nicht eingehend mit der Art informiert hat.
Keine Abgabe von Tieren wenn nicht gewährleistet wird das die Tiere vernünftig gehalten werden.
Keine Abgabe von Tieren an Jugendliche ohne Einverständnis der Eltern!
Ich nehme es mir auch heraus zu sagen: Nein, ich gebe die Tiere unter den Umständen nicht ab.
Fragen Bitte an xxx@aguti.net mailen. |
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| Schutzgebühr / Kosten: |
Oft sagt man "Schutzgebühr". Für mich ist dieser Obolus eine symbolische Geste die verdeutlicht das man das Tier wirklich haben will.
- Pro Tier bis auf wenige ausnahmen nehme ich 10,-
- Zuchttiere die nicht an befreundete Vereinszüchter gehen, gebe ich Grundsätzlich erst ab 20,- ab.
Die Abgabe erfolgt mit Stammbaum, Epi Test Dokumentation so wie ein wenig gewohntes Futter damit die Umstellung für die Tiere einfacher ist.
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| Bedingungen: |
Es werden keine Tiere abgegeben wenn nicht mindestens die hier auf der Seite empfohlenen Mindestkäfiggrößen zur Dauerhaften Haltung verwendet werden.
Es werden keine Tiere abgebeben wenn die Neuen Besitzer sich nicht eingehend mit dem Thema vorab informiert haben. Das kann auf vielerlei weise passieren: Lesen, in verschiedenen Quellen währe schon mal ein guter Anfang. Aber natürlich kann man auch einfach mich Fragen.
Ich gebe an Anfänger nur 2 bis maximal 3 gleichgeschlechtliche Rennmäuse ab. (Großgruppen funktionieren so gut wie nie auf Dauer !)
Es kann vorkommen das ich Abgabetermine nach hinten verschiebe. Wenn mir die Jungtiere noch zu klein erscheinen.
Ich Persönlich halte nichts von Schutzverträgen, da diese eh rein Rechtlich gesehen mehr als nur ein wenig Hinken. Stadt dessen höhere ich bei dem aussuchen der neuen Besitzer lieber auf meinen Bauch. Wenn mein Bauch NEIN sagt... dann ist das so.
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| Zu den Tieren: |
Tiere haben Ecken und Kanten. Dagegen hilft auch kein Schönreden. Jedes Indevidium hat seinen eigenen Charakter.
- Ich kann nicht garantieren das die Tiere niemals Krank werden, das sie Super Zahm werden. - Ich kann auch nicht garantieren das die Tiere ihr Leben lang in ihrer 2er oder 3er Gruppe ohne Revierbildungen leben werden. - Ich kann nicht garantieren das die Tiere alle ein Biblisches Alter erreichen.
So was liegt außerhalb der Macht eines Züchters. Ich kann jedoch mit Zuchttierauswahl, Versorgung und Umgang mit den Tieren die Weichen für die Optimalen Vorrausetzungen richten.
Alle Rennmäuse die ich abgebe wurden auf Epi getestet. Die Dokumentation dieser Testreihen für das betreffende Tier gebe ich mit.
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| Das Aussuchen der Tiere: |
Über meine Aktuellen Jungtiere wird auf der Abgabe Seite informiert. Hier kann sich jeder erkundigen ob und was ich gerade abzugeben habe.
Wobei ich immer Empfehlen würde sich die Tiere nicht anhand von Bildern auszusuchen, sondern Persönlich vorbei zu kommen. Sich über die Haltung bei mir zu erkundigen. Sich die Eltern, Großeltern uns teilweise noch älteren Stammtiere anzusehen.
Wer Tiere sucht, der kann mir gerne Mailen.
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| Das Abgeben der Tiere: |
Transport: von Freiburg bis Karlsruhe/Basel gegen Benzingeld kein Problem
Alles andere klappt auch über Mitfahrzentrale ganz gut, wobei ich ehrlichgesagt davon absehen möchte Tiere einfach einer Fremden Person anzuvertrauen und zu einer anderen mir Fremden Person zu schicken wie einen Ebay Artikel. Hier nehme ich mir heraus eine "Versandbestellung" meiner Tiere grundsätzlich abzulehnen. Scheiß egal wie viel Geld mir geboten wird.
Natürlich Helfe ich auch bei Vergesellschaftungen. Wenn z.B. man aus irgend einem Grunde nur noch eine Maus hat, oder sich Tiere total zerstritten haben.
Jedoch Vergesellschaftungshilfe für Großgruppen (nur weil der Besitzer Farben sammeln möchte) lehne ich strickt ab, da diese auf Dauer nur wenig Erfolg verspricht. Die Leute die behaupten das seihe kein Problem die haben idr. ihre Tiere noch nicht länger als ein oder zwei Jahre zusammen.
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| Epi der Rennmaus: |
Epilepsie ist ein Thema bei den Rennmäusen wie Krebs bei Ratten. Selbst WF Tiere zeigen hohe Anfällichkeiten für Epi. Deswegen waren die ersten der domestizierten Renner auch in der Labortierforschung im Einsatz.
Gerade Jungtierepilepsie ist weit verbreitet, und diese kommt in gewissen Farbenzweigen häufiger vor als in anderen. Tiere mit chm und d scheinen besonders anfällig zu sein. Aber durch die vermehrte Farbzucht ziehen sich die Epi fälle mittlerweile durch alle Farben. Insbesondere alle neueren Farben und (Extrem) Schreckungs- Formen sind extrem stark betroffen.
Und idr. erkennen die meisten Halter oder auch Züchter diese epi Gar nicht. Denn welchen grund gibt es auch seine Tiere unnötigen Stress-Situationen auszusetzen? Auch stellt sich dann die Frage: War das Epi oder war das eine Schockreaktion ? Resultat: die Anfällichkeit verbreitet sich ungehindert weiter.
Durch den Rennmaus-Zuchttier-Tourismus der quer quer durch alle Deutschsprachigen Länder weit verbreitet ist, wenn es um Farbzucht geht, wurde er am meisten verteilt. Da auch immer wider Züchter bei neuen Farben über sich auffällig verhaltende Tiere großzügig hinweg gesehen haben. Bzw. es schlicht nicht sehen wollten.
Epi vererbt sich ähnlich wie Krebs lateral (dominant so wie rezessiv) mit Kopplungen in anderen Genbereichen. Mittlerweile kann man davon ausgehen das 95 bis 98 % aller Rennmäuse betroffen sind. Eine sehr erschreckende Zahl... die zum nachdenken anregen sollte.
Daher teste ich meine Tiere mehrfach, um diesem vorzubeugen. Habe ausschließlich Nervenstarke, Selbstsichrere und Mutige Tiere in der Zucht. Die keinerlei auffälliges Verhalten innerhalb der anerkannten Testreihen gezeigt haben.
Info: Meine bisher einzigsten Auffälligen stammten aus Verpaarungen mit zugekauften Zuchttieren.
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| Gesundheit, und Vorsorge: |
Abgesehen von der Epilepsie gibt es noch eine reihe weiterer Krankheiten welche die Tiere befallen können.
- Milben, sind wahrscheinlich der größte feind des Rennmaushalters. Denn diese können in jeder Packung Heu, Futter oder Einstreu lauern sein. Es spielt dabei keine Rolle ob Markenprodukt oder NoName Produkt. Eine Permernente Kontrolle der Tiere auf ekto Parasiten so wie deren vorbeugende Maßnahmen sind daher unerlässlich.
- Endopaarasitten wie Koczidien, Würmer und Salmonellen sind auch leider sehr weit verbreitet bei den Nagern, ohne das die Tiere deswegen Krank erscheinen. Diese kann man nur durch Regelmäßige Kotprobenanalysen finden. Eine Vorbeugende Behandlung ist eher nicht zu empfehlen. Da es zu Schädigungen der Tiere so wie Resistenzen der Parasiten kommen kann.
- Erkrankungen durch Vieren, oder Bakterien die für den raschen Tot von Jungtieren verantwortlich sind. Können sehr gut unbemerkt in einer Gruppe Tiere überleben und weitergegeben werden. Züchter denen immer wieder Jungtiere sterben denken hier oft eher an Pech. Oft hängt es jedoch mit Futtertunverträglichkeiten oder mengender Hygiene zusammen. Manchmal jedoch auch mit ansteckenden Keimen, bei denen oft Trägertiere unauffällig sind. Wie: Wet Tail (Nassschwanzkrankheit) oder der Tyzzer's disease. Dieses kann man nur mit strengen Quarantänen von neuen Tieren vorbeugen.
Nein man muss mit Kleinstnagern nicht ständig zum Tierarzt. Keine Panik !
Man muss sich aber Gedanken drüber machen. Man muss Parasitenmittel einkalkulieren; Man muss Untersuchungen von Kot einplanen um Parasiten zu finden; und vor allem Man muss einen Kleinstnagerkundigen Tierarzt finden.
Evtl. sollte man auch eine OP einplanen. Oft kann man Bauchdrüsengeschwüre problemlos entfernen lassen. Jedoch ich würde so was immer vom Alter des Tieres und den Gesamtzustand abhängig machen.
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| Das Unvermeidliche: |
Man muss sich überlegen was man mit einer Maus macht die unheilbar krank ist. (z.B. extrem aggressives Bauchdrüsengeschwür, Unoparierbar oder Maus schon sehr alt) Ist so was der Fall, sollte man das Tier nicht unnötig leiden lassen und hoffen das es von alleine, ruhig und für die Besitzer angenehm und still "Verreckt". Das hat das Tier nicht verdient. Sicherlich es kommt auf die Situation an. Quält sich die Maus jedoch sichtlich (z.B. Schlaganfall), sollte man schnell handeln und sofort zum Tierarzt gehen. Kann dieser dem Tier nicht anderes mehr helfen, wird er das Leiden beenden. Kosten für die letzte Spritze betragen ca. 10,-
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| Zu guter Letzt: |
Bei Krankheit, Tod oder Weitergabe von Rennmäusen, würde ich gerne darüber informiert werden. Ich freue mich immer über Bilder und weiteren Kontakt zu den neuen Besitzern. Ich stehe auch nach der Abgabe bei Fragen und Problemen zur Verfügung. |
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Fragen Bitte an xxx@aguti.net mailen. |
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