Wissenswertes zur Farbgenetik der Mongolischen Rennmaus


 

AcHTUNG: ich habe kein Problem damit wenn auf diese Seite Verwiesen wird.

Jedoch das verwenden der von mir erstellten Grafiken ist untersagt !!! Mahlt euch die Tiere selber. 

sorry, musste gesagt werden... die waren nämlich eine scheiß arbeit Diese zu erstellen. 

   

  

Time-Line Rennmaus-Farbgenetik 

 

ende1960

Schecken (Sp) und 

Hermelin (ch)

ca. 1971

Unifarben (a)

 

ca. 1975

Grau

(g)

 

ca. 1977

Pinke Augen

(p)

 

ca. 1980

Schimmel

(ef)

wird im Alter heller

ca 1985

Fuchsgen (e)

 

 

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dadurch wurden möglich:

chch

 natürlich alles auch Gescheckt

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dadurch wurden möglich:

aa

chch

natürlich alles auch Gescheckt

 

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dadurch wurden möglich:

  aa

chch

gg

 

-----

aa gg

 

natürlich alles auch Gescheckt

-----

dadurch wurden möglich:

kohlfuchs aa

chch

gg

pp

-----

aa gg

ggpp

-----

aa gg pp

 

usw. 

natürlich alles auch Gescheckt

-----

dadurch wurden möglich:

kohlfuchs aa

chch

gg

pp

-----

aa gg

ggpp

aa pp

----

aa gg pp

usw.

natürlich alles auch Gescheckt


ca. 2000 - 2001

CP-

 

 

1997

deltue (d)

 

ca. 2000 - 2001

Stark-

schecken 

(Mottled)

(min. 50% weiß)

 

ca. 2000 - 2001

Super-

schecken

(min.70% weiß)

 

ca.2005

Weißpfoten

 

2006 / 2007

extrem Scheckungen

 

 

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ee

aa ee

usw. 

 in allen Farben erhältlich, auch in Schimmel

natürlich alles auch Gescheckt

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dadurch wurden möglich:

aa

aapp

aaeegg

usw. 

natürlich alles auch Gescheckt

 

usw. 

natürlich alles auch anderen Farben

 wobei nicht sehr viel von den Farben übrig bleibt

Sehr umstrittene Farbe

evtl. Qualzucht

 

usw. 

natürlich alles auch anderen Farben

wobei nicht sehr viel von den Farben übrig bleibt

Sehr umstrittene Farbe

evtl. Qualzucht

usw. 

natürlich alles auch in anderen Farben

Sehr fragwürdige Farbe

wahrscheinlich eine weiterte Qualzucht

wahrscheinlich eine weiterte Qualzucht

- nicht Überlebäsfähig oder mit diversen Anfällichkeiten im Bereich Taub, Blind, Darmverschluss, Cordnationsprobleme


2005

Dunkle Flecken

(Dark Patched Pied)

 

2007

Odd-eye

09/2007

Rex

immer mal wider

Nacktrennmaus

in teilweise Haarlos, oder mit dünnen Flaum

bis jetzt Fiktion

Kuhschecken

&

Dalmatiner

 

bis jetzt Fiktion

Langhaarige Varianten

 

 

 in allen Farben erhältlich, auch in Schimmel

 

Ein rotes und ein dunkles Auge öfters in Verbindung mit extrem Scheckungen

wahrscheinlich eine weiterte Qualzucht

 

Gekräuseltes Fell, Schnurrhaare

 

QUALZUCHT !

QUALZUCHT !

wahrscheinlich eine weiterte Qualzucht

- nicht Überlebäsfähig oder mit diversen Anfällichkeiten im Bereich Taub, Blind, Darmverschluss, Cordnationsprobleme

wahrscheinlich weiterte Qualzucht,

- nicht Überlebäsfähig oder mit diversen Anfällichkeiten im Bereich Taub, Blind, Darmverschluss, Cordnationsprobleme

 


 

 

A- = Agouti-Muster (heller meist weißer Bauch, Ticking der Haare) Typische Wildtierfärbung.
rezessive Varianten:

aa = Einfarbigkeit das Ticking (Schwarze Haarspitzen) fehlt, der Bauch ist in der Deckfärbung gefärbt 
  

  
C- = steuert die Gesamtmenge an Farbe, volle Ausprägung der Färbung

rezessive Varianten:
chm / chm =Aufhellung und Farbverteilung, dunkle Abzeichen an Beinen, Schwanz, Ohren, Schnauze

chm / ch = soll eine Note heller wirken, ist jedoch kaum zu unterscheiden.

ch + ch = bewirkt eine Vervielfältigung der Aufhellung, das Tier ist automatisch Hermelinfarben oder bei zusätzlich pp Rotaugenweiß 
cc = ist bei Rennmäusen nicht bekannt da wir hier die Varianten chm und ch haben.
  

  
D- = volle Grundfarbe 
dd = ausbleichen der Grundfarbe (als ob man Deckweiß mit in die Farbe mischen würde), 

        durch verklumpen der Farbpigmente im Haar, ein aufhellender Faktor (leider oft Epi behaftet)

  

  
E- = normale Färbung, der E-Locus kontrolliert das Verhältnis von schwarzem und gelbem Pigment im Fell. E- hat eine dunkelgraue Haarbasis.
ee = Ausweitung des gelben Farbbereiches im Haar, gelb-silbrigweiße Haarbasis.
Als Fuchs-gen bekannt. Die Besonderheit ist die Kombinationswirkung mit aa, denn auch aa ee Tiere bekommen schwarze Haarspitzen nach dem Umfärben.
e[f] = das f steht für fade (verblassen) und wird Schimmel-gen genannt. Die Haare hellen mit jedem Fellwechsel stark auf.
  

  
G- = Gelbanteil im Haar vorhanden 
gg = verhindert die Ausbildung des gelben Farbpigments, gelbe Bereiche im Haar wird zu grau. Die Augen sind nicht mehr tiefschwarz.

  
P- = bestimmt die Augenfarbe, hat aber auch Auswirkungen auf die Farbe des Fell´s und in den Krallen. P- bedeutet schwarze Augen, dunkles Fell, dunkle Krallen.
pp = hellt auf (Schwarz wird zu Anthrazit), rote Augen, helleres Fell, die Krallen sind hell.
   

  
sp = ungeschecktes (unifarbenes) Tier
Sp = normal geschecktes Tier. Alle Schecken haben einen weißen Bauch (unabhängig von A-) und häufig weiße Pfoten und eine weiße Schwanzspitze. 

Die Schreckung kann auch eine aufhellende Wirkung auf die Grundfarbe des Fells haben (Siehe Algerierfuchs) Die Krallen von Schecken sind immer hell.

Es gibt Punktschecken bis Kragenschecken mehr oder weniger gut Ausgeprägt in den Rändern.

 

Die neuen Schreckungsformen und Fellformen: 

Starke Schreckungsformen sind oft von gesundheitlichen Problemen wie Darmverschluss, Taubheit  und ähnlichem begleitet. Es ist daher eher Fraglich wenn zu spezielle Sachen gezüchtet werden.

 

Hier mal ein Versuch die Neuen Scheckungen abzukürzen. In wie weit sich das durchsetzt wird die Zukunft zeigen.
ss spsp -> einfarbig, normal
ss Spsp -> Kragenschecke
Ss spsp -> Weisspfote Qualzucht, sterben als Jungtier Darmverschluss
Ss Spsp -> Extremer Superschecke
SS spsp -> Weiss mit Farbe am Rücken, dunkler Fleck Qualzucht, sterben als Jungtier Darmverschluss
SS SpSp -> komplett reinweiss Qualzucht, sterben als Jungtier an Darmverschluss