Gedanken zur Inzucht
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Gedanken zur Inzucht / Inzest / Linenzucht "Engzucht":
Dieses ist ein sehr Delikates Thema und zu kaum einem gehen die Meinungen so weit Auseinader wie in diesem bereich.
Was ist Linienzucht ? Was ist Inzucht ? Was ist eine Zuchtlinie ? Was ist Fremdblutzucht? Was ist Hybriedzucht ? Was ist Auszucht? Wo sind die Unterschiede ??
Grundsätzlich kann gesagt werden das Linienzucht einfach nur ein geschöntes Wort für Inzucht darstellt. Inzucht mit einem gewissen System, welches jedoch auch wider dem Züchter selber überlassen ist.
In Meinen Augen sollte so etwas sehr Kritisch hinterfragt werden.
Was ist das ? Inzucht - Linienzucht
Die Definition lautet wie folgt: Dieses hat vor und Nachteile. Zum einen werden erwünschte Gene gefestigt und verstärkt, jedoch geschieht dieses auch mit den Fehlerhaften Genen.
Ab wann Linienzucht betrieben wird ist nicht so ganz klar. Da die Definition je nach Tierart im Auge des Betrachters liegt. Bei den meisten Arten hat sich jedoch Linienzucht ab einem Inzuchtkoeffizienten von 12.5 %, 9,25 %, 6,25 % oder weniger eingebürgert. Oft wirt es angewendet um eine Bestimmte Gen Eigenschaften z.B. Farbe oder Gehdefekt aufzuspüren. Wichtig ist aber auch hier das immer wider Frisches Fremdes Blut in die Linien neu Hinzu kommt. Da sonst der Genpool immer weiter schrumpft und unter Anderem das Immunsystem
Für die Linienzucht ist der Inzuchtkoeffizient wichtig Der Inzuchtkoeffizient ist das Maß für den Grad der Inzucht eines Tieres oder einer Population. Es ist die Bezeichnung für die Wahrscheinlichkeit, dass beide Teile eines Genoms herkunftsgleich sind.
Die Vorteile der Linienzucht liegen ganz klar auf der Hand: - Einfacheres zurückverfolgen der Gene (z.B. für die Farbzucht) - Ausdünnung von unerwünschten Genen - Entdeckung von Krankhaften Genen - Schnellerer erfolg von Hehrrauszüchtungen im bereich von Farbe oder Vorm. - Die Zucht einer eigenen Line mit eigenen Eigenschaften... ohne das Gencaos aus anderen Linien. - Der Beginn einer eigenen Rasse
Die Nachteile der Linienzucht - Inzucht welche viel Züchter nicht wahrhaben wollen: - Verarmung des Genpool's - Dadurch Schwächungen des Immunsystems - Typische Inzucht Probleme (Kleinwuchs / Riesenwuchs / Inzuchtdepressionen) - Schnelleres Auftreten von neuen Mutationen - irgendwann Behinderte Tiere - Krankhafte Gene zu Stärken und somit Krankheiten zu begünstigen welche bei einer Normalen Fremdblut Zucht niemals aufgetreten währen.
Was ist eine Zuchtlinie ? Zuchtlinien sind durch Gezielte Verpaarungen oft mit geduldeter Inzucht entstanden mit der Erwartung dass bestimmte erwünschte Merkmale mit besonders großer Wahrscheinlichkeit auch in der nächsten Generation wieder in Erscheinung treten. Viele Züchter bedienen sich Tieren aus bestimmten Zuchtlinien um die Eigenschaften aus diesen bestehenden Linien auch in ihre eigene Zucht u bekommen. Auf diese Art und weise der Zucht wird die eigene Zucht selber zu einem Teil dieser Zuchtlinie. Bekante beispiele bietet hier die Pferdezucht, Hundezucht, Wellensittichzucht ... usw. Oft sterben Zuchtlinien aber auch aus durch Verarmung des Genpools. Außerdem währe die einzigste sinnvolle Lösung mit Zuchtlinien bei denen Schadhafte Gene an die Oberfläche treten aussterben zu lassen. Stadt dessen versuchen die Züchter jedoch immer wieder mit dem Blut aus alten Linien ihre Zuchtlinien eigenen zu verbessern. Oder halten sich an dem Gedanken fest, das die alten Linien automatisch der gesünder währen als ihre eigenen.
Die Irrtümer, Streitfragen und Tatsachen, die nicht von der Hand zuweisen sind.
- Mit Fremdblutzucht kann man nicht ausschließen das man krankhafte versteckte Gene mit durch seine Zucht schleppt. / Dieses kann man aber selbst mit der Linienzucht nicht immer 100% Ausschließen da es nicht ganz so einfach mit der Berechnung der Zucht läuft wie Gregor Mendel in seinen sehr einfach gehaltenen Regeln (welche auch damals nur auf einfachen Statistik beruhten) läuft. Was bei dieser Berechnung jedoch nicht zu Tragen kommt, ist das: Ein Säugetier ein Paar mehr Erbinformationen besitzt als die welche man augenscheinlich bei einer Erbse erkennen kann. Auch kommt es immer wieder zum Absterben von Embryonen im Mutterleib.
So das die Schlussfolgerung nahe liegt das man zur Zucht zwar durch aus Vererbungslehre berücksichtigen sollte ... In dem man sich die Wahrscheinlichkeiten der entstehenden Nachkommen vor Augen hält, um einen besseren überblick zu haben. Jedoch kann man nicht ausschließen das bei der Verpaarung von z.B. zwei Rennmäusen (Beide Agouti mit jeweils den Genen Aa CC DD EE GG PP) die Verteilung der nachkommen zu 100 % so aussieht:
Zu viele Umwelteinflüsse gibt es, die diesen Mathematischen Wert verändern können. Nahrungsbedingungen, Genmutationen, Umwelteinflüsse, Krankheit, Stress ....
Aber zurück zum Gedanken Testverpaarungen durchzuführen um zu sehen ob da was im Argen liegt. Natürlich kann man Testverpaarungen machen um in die nicht Sichtbaren Gene zu entdecken. Sicherlich hilft es auch Probleme in der Zucht zu finden. Jedoch das wie einige Züchter sich damit rechtfertigen so alle schädlichen Gene gefunden und die Tiere somit frei von Schäden sind... dieses ist und bleibt eine Ausrede und gehört in das Reich der Legenden. Es gibt sogar Züchter die Grundsätzlich jedes Tier 1 bis 2 x Testverpaaren und danach noch max. 3 Würfe aus dem Zuchttier ziehen. Jedoch mal im Ernst: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das bei 2 Testverpaarungen wirklich die Komplette Bandbreite der Möglichen Varianten fällt ? Wie Groß ist die Wahrscheinlichkeit das bei 3 Zuchtpaarungen bei weitem nicht alles zu Tage kommt was im Genom gespeichert ist ?
- mich selber haben auch schon meine eigenen Zuchtlinien nach 7 Jahren zum erstaunen gebracht.
1. Jedes Lebewesen hat gute wie auch schlechte Gene 2. In der Regel, wird das Leben immer die Gesunden Gene zum Bauen verwenden. Kranke werden zwar als Rezessiv er Bausatz zwar mit Rumgeschlept und auch weitergegeben, kommen jedoch so lange ein Gesundes zur Verfügung stehet nur selten zum Einsatz. Die Natur heilt sich selber. 3. Gene Verändern sich mit der Zeit ... mit den Generationen.
Schlussfolgernd kann man sagen: das in der Linienzucht / Inzucht viel schneller Positive wie auch Negatives Erbgut Hervorgehoben wird. Jedoch auch automatisch eine Starke Verarmung der Erbinformationen stattfindet. Desto enger die Individuen verwand sind, desto schneller geht dieser Prozess vol satten.
Das es zwar durch aus sinnvolle Verwendungszwecke dafür gibt. Das man es aber nicht übertreiben sollte. Bzw. grobe Irrtümer erst einige Generationen später zu spüren bekommt. Dann jedoch ist die Zuchtlinie schon in einer Sackgasse gelandet aus der es so gut wie kein zurück gibt. Fatal ist es jetzt wenn dieses bei Hobbyzüchtern geschieht, welche keinerlei Kapazitäten haben aus den Trümmern eine neue Gesunde Linie zu ziehen. Denn der Hobbyzüchter neigt doch stark dazu diese Fehler nicht zu sehen, oder mit schlechten Tieren (welche ihm ans Herz gewachsen sind) weiterzuzüchten.
Grob geschätzt* kann man auch sagen: In 10 Generationen (auch mit wenig enger Inzucht) kann men eine gesunde Zuchtlinie absolut verderben. Für den gleichen Effekt können aber auch schon 3 Generationen naher Inzucht ausreichen, um diesen Genetischen Scherbenhaufen wider aufzubauen braucht es glück und mindestens 20 Generationen.
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