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rote VogelmilbeSchädlingskunde und BeratungHühnermilbe = Vogelmilbe

Rote Vogelmilbe


(Dermanyssus gallinae)

 


Biologie
Ca. 0,6 - 1,0 mm lang, gelblich bis bräunlich gefärbt, nach dem Saugen von Blut rot bis schwarz. Siedelt sich in Geflügelställen an. Als Schlupfwinkel dienen Nester sowie Risse, Fugen und Ritzen in Decken und Wänden. Hühnermilben können bis zu drei bis sechs Monate hungern.

Schaden
Saugen nachts Blut; an den Stichstellen kommt es zu Entzündungen und lang anhaltendem Juckreiz. Sie schädigen das Tier, und können Infektionen wie Vieren, Salmonellen oder Chlamydien übertragen. 

 

Ursache: 

Einschleppen kann man sie immer und von allem. Über Einstreu, Heu, Futter selbst an der Kleidung oder im Holz kann es sein. 

 

Therapie:

Am besten durch den Tierarzt. 

Ich selbst hab gute Erfahrungen mit dem Ardap Plus Puder von Quiko. Auch kann der man mit Ivomec sehr gut behandeln. in den Nacken Tropfen oder vom TA spritzen lassen. 

 

Umgebungsbehandlung:

Alle Einstreu, Häuser usw. entsorgen. 

Am besten Käfig und Nähere Umgebung mit Spray behandeln (ich empfehle Ardap Spray).

Alle Beweglichen Gegenstände im Käfig entweder in den Backofen, oder für mehrere Tage einfieren. Dieses Tötet alle Milben, auch dessen Larven. 

 

Schutz:

Jedes neue Dekostück, Einstreu, Futter über mehrere Tage einfrieren. 

 

   

Räudemilben, Grabmilben, Schnabelräude, 

Schnabelschwamm, Knemidokoptesräude 


(Knemidokoptes pilae)


Biologie

Die rundlichen, ca. 0,4 x 0,3 mm großen Weibchen graben sich in das Schnabelhorn und die Haut ein. wo sie ihre Eier ablegen. Durch das Eindringen und die Stoffwechselprodukte der Milben entzündet sich die Haut. Oft werden diese Milben Mitgeliefert und können Monate bis Jahre unbemerkt am Tier Leben. Wirt das Tier Krank oder schwächelt geraten die Milben außer Rand und Band.

Schaden
Bei Starkem Befall kann man die Bohrlöcher der Milben gut erkennen. Unruhe, Juckreiz so wie entzündete Hautstellen können die folge sein. 

Gerade bei Meerschweinen sollte auf keinem Fall lange zu gewartet werden, da sich hier gerne ein Pilz auf dei geschädigten Hautstellen setzt. 

Ursache: 

Oft schon am Tier, Übertragung erfolgt durch engen Kontakt der Tiere.  Meist schon unbemerkt vom Züchter Mitgeliefert.  

 

Therapie:

Am besten durch den Tierarzt. 

Die schnellste und sicherste Methode ist die Behandlung beim vogelkundigen Tierarzt. Er kann ein Milben-Präperat auf den Nacken träufeln (sogenannte "Spot-On-Methode"), das die Milben abtötet. Diese Behandlung muss ein- bis zweimal wiederholt werden. Oft wirt Ivomec verwendet.

 

Auch kann man mit Olivenöl die Haut einreiben, dadurch verstopfen die Poren und die Milben ersticken.

 

Schutz:

Keine 100% prozentige Sicherheit möglich.