Verhalten
| Rennmäuse - Hamster - Farbmäuse |
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Rennmaus Verhalten Beobachtungen von Estra Dragon Trommeln:
Getrommelt wirt mit den Hinterbeinen, es ist ein Zeichen von Erregung, und eine Art der Kommunikation. Mit der Clan Mitglieder vor Gefahr gewarnt werden können. Oft kann man erleben das wenn man 2 Gruppen in einem Raum hat, die 2. Gruppe ebenfalls zu Trommeln beginnt. Am aller liebsten auf einer stelle die als Verstärker der Trommel Geräusche fungiert. Wie ein Häuschendach oder ähnliches.
3er Takt = Achtung Gefahr !
2er Takt = Ach lass uns doch Liebe machen .... Bitte bitte ... Süße bleib doch bitte Stehen ...
4er Takt = ist eine besonders Erregte Form des Trommelns Ich beobachtete dieses in Situationen der Gefahr, der Panik, der Freude und während der Paarungsjagd von Rennern die nicht am Geschehen beteiligt waren.. Schwanz Peitschen: Manchmal kann man zusätzlich noch ein erregtes Schwanz Peitschen sehen. Es ist ein Zeichen der Ängst... und der extremen Anspannung. Eine Schwanzpeitschende Rennmaus würde ich niemals ohne Respekt und Vorsicht gegenüber Treten. Das einzigste mal wo ein mir vertrauter Renner auf meine Hand losgegangen ist, hatte dieser zuvor mit dem Schwanz gewedelt.
Schwanz Zittern: Schwanz Zittern ist eine Anspannung der Anderen Art. In Stresssituationen kann man es beobachten. Oder wenn eine Maus ein Leckerli hat und eine Rangniedrigere muss frustriert zusehen.
Oft beobachtete ich es schon bei Wildfängen, die versuchten die Aufmerksamkeit von ihrem Körper abzulenken. Ich halte es schlicht und ergreifend für eine Art Ablenkungsmanöver und Frustrationsbarometer.
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Nagen:
ist sehr wichtig. Denn da wo sie Herstammen, wirt es oft sehr kalt. Darum muss Nistmaterial zusammengetragen und Zerschredert werden, denn dieses ist die b este Kältedämmung.
Außerdem wachsen ihre Schneidezähne (Inzizivi) Permernent nach. Diese müssen kurz gehalten werden da sonst das Tier verhungert.
Nagen bedeutet demnach nicht automatisch Futteraufnahme. Ist die Maus nur am Nagen wird der Hintere bereich der Mundhöhle verschlossen. Daher ist es weit aus unschädlicher Bedrucktes Papier Schreddern zu lassen als in allgemeinem angenommen wirt. Wie weit Kontoauszüge, Kataloge und ähnliches unschädlich sind, sollte jeder jedoch für sich uns seine Renner selbst entscheiden.
Verhaltensstörung Gitternagen: Eine bei Gitterkäfigen durch aus übliche Verhaltensstörung. Meistens durch Langeweile fängt die Maus an an den Gitterstäben zu Nagen. Wenn jetzt noch das Metall süßlich schmeckt ist es passiert.... diese Unart bekommt man kaum noch weg. Man kann zwischen dem Gelegenheitsnager und dem Junky unterscheiden. Gibt man dem Gelegenheitsnager viel anderes zur Beschäftigung, wirt er sich mit diesem auch freudig Beschäftigen. Ein Drogenabhängigen wirt das nur wenig bis gar nicht interessieren da er auf seine Gitterstäbe fixiert ist.
Abgesehen davon das dieses Geräusch einen in den Wahnsinn treibt, ist es schädlich für das Tier. Da Zähne abbrechen können, Metall und Lacksplitter können aufgenommen werden (in die Mundschleimhaut pixen oder auch mal verschluckt werden.) Solche Tiere sollte man schnellst möglich in einen Glaskäfig umquartieren.
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Gähnen:
Ein Herzhaftes Gähnen kann Verschidene gründe haben. - Müdichkeit - Herzhaftes Gähnen in Verbindung mit dem Strecken nach dem Schlafen.
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Scharren:
Rennmäuse rennen weit aus weniger als das sie Scharren und Buddeln. Da wirt Innerhalb von kürzerster Zeit ein Eigenes ein ganzer Berg versetzt.
In der Natur legen Renner unterirdische Gänge an. Richtige Höhlensysteme in 1 bis 2 m Tiefe. Dieses bedeutet Sicherheit vor Feinden und vor den Temperaturschwanken. Im
Käfig ist es nicht mehr lebensnotwendig, jedoch ist diese Verhaltensweise
Angeboren und deswegen sollten wir unseren Tieren auch die Möglichkeit geben einen Teil dieses Bedürfnisses befriedigen zu verschaffen. Geschart wirt Natürlicherweise: - Futtersuche (könnt ja was leckeres vergraben sein) - Kot und vor allem Urinalgabe ... bei Letzterer kann man vor und nach dem Wasserlassen Scharren beobachten.
Unliebsame
Kollegen werden mit "Dreck Beworfen". Ein verhalten was ich
besonders bei den Wilden beobachten kann. Wenn der andere weggehen soll
wirt auf eine ganz eigene Art und weise Dreck geschleudert.
Buddeln... klar der Renner kann ganze Höllensysteme anlegen, er braucht dazu keinen Bauplan... den hat er schon im Kopf. Stabilisieren jedoch ist eine durch Beobachten und Testen selbst erlernte Kunst :)
Permanentes Scharren in einer Ecke, ist eine Verhaltensstörung ! Diese kommt durch beobachten von Tieren die diese Störung schon haben, zu wenig Abwechslung, und nicht ausgelebter Bautrieb. In den Meisten Fällen ist diese Störung nicht Reparabel. (Ungefähr so wie wenn Jemand auf Süsschkeiten verzichten will oder das Rauchen aufgeben möchte.)
Es ist auch hilfreich um so eine solche Stereotypie vorzubeugen den Tieren die Möglichkeit geben eine Schlafhammer mit Lichteinfallschutz zu geben. Wellensittich Köbel mit Winkelrohr als Eingang, so das kein Licht in den Kasten scheint. Diese Tiere sind oft ausgeglichener, Psychisch gefestigter und Intelligenter. Jedoch ist dieses kein Schutz um nicht später bei "Langweiliger Haltung" in zu wenig Baumaterial trotzdem diese Stereotypie zu erlernen und für immer auszuleben.
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Augenzwinkern:
Einerseits eine Mechanische Reinigung der Augen, so wie bei uns auch. Darüber hinaus jedoch eine Zwischenmausliche Bedeutung.
- Bitte tu mir nicht weh, ich ergeben mich ... lass uns gute Freunde sein. diese beobachtete ich vorzugsweise wenn Tiere aneinander gerieten, oder ich eine Maus herausfing die dieses gerade nicht wollte.
- Danke für das Leckerlie .... lecker mampf ... danke Kumpel für die Massage ... Oft kann man es beobachten wenn man oder ein Renner-Kumpel, der Maus was gutes tut, Leckerlie gibt, bei der Körperpflege hilft.
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Schlafen,
Kuscheln:
Gruppen kuscheln ohne Rücksicht auf Verluste. so kennen wir unsere Aktenvernichter. Wider können wir in der Heimat der Tiere uns umschauen und stellen fest das dieses Gegenseitige über den Haufen Kuschen eine ideale Lösung zum Wärmen in der Schlafhöhle ist.
Zusätzlich verstärkt dieses Gruppenkuscheln die Bindung der Clan Mitglieder untereinander. Da die Tiere den Gruppenspezifischen Geruch annehmen.
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Aufeinander Rumrutschen:
Oft kann man beobachten wie ein Tier auf den anderen Herumrutscht. Oder sich zumindest immer oben auf den Schlafhaufen drauflegt. Wenn man weiß das die Duftdrüse der Tiere am Bauch liegt und damit die anderen Gruppenmitglieder den Gruppenstempel aufgedrückt bekommen erkennt man auch sehr schnell wer der Boss in der Gruppe ist.
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Sandbaden:
Feiner Sand gehört min. Schälchenweise zu jedem Rennmauskäfig. Die Mäuse brauchen den zur Fellpflege. In einer Raschen Bewegung wirt sich im Sand gewälzt, dieser dann angeschüttelt. So wirt Dreck und Feuchtichkeit so wie Fett abgestoßen. Dieses hat dann auch wider Einfluss auf den Wärmehaushalt der Maus.
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Babys Sammeln:
Es ist eine Handlung die von allen Clan Mitgliedern zu beobachten ist. Insbesondere von den Weibchen. Verirrte Jungtiere werden wieder in das Nest geschleppt. Wobei nicht immer die Mutter die Beste Sammlerin ist. Manchmal fungieren andere Weibschen oder sogar die Männchen als Kindergartentanten... welche für das Zusammenhalten der Kleinen verantwortlich erscheinen.
Oft wirt das Nest auch verlegt wenn es der Maus nicht mehr sicher erscheint. Im Normalfall macht das die Mama, ab und zu konnte ich es aber auch von den Kindergartentanten sehen. Manchmal ist die Mama damit nicht mit einverstanden und schleppt die Kinder wieder zurück.
Verirrte Jungtiere machen mit ganz Hellen Fipstönen auf sich Aufmerksam. "Mama Mama wo bist du mir ist Kalt ich habe Hunger ... Mama ... Mama " Es hört sich so ähnlich an wie das Fipsen wenn gerade Fütterungszeit ist, jedoch um einiges leiser und heller. (Wahrscheinlich auf einem anderen Frequenzbereich dem unsere Ohren kaum wahrnehmen)
Fipsen:
Rennmäuse Fipsen für uns hörbar nur in Ausnahme Situationen. Es lohnt sich, wenn man was Fipsen hört sich einfach mal neben den Käfig zu setzen und zu beobachten. In der Regel bekommen wir durch Fipsen nur folgende Sachen mit.
- Streitichkeiten - Babys - Liebesspiel - Unterwerfungsverhalten
Zähneknirschen:
In Angst Stuationen knirschen Renner oft mit den Zähnen, das gleiche gilt bei Drohungen oder bei der Paarung kann m an es beobachten (oder besser höheren).
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Futterneid:
Schon mal gesehen was passiert wenn eine Rennmaus was leckeres zu fressen bekommt? Sie wirt sich das Teil schnappen und schnell weghuschen so das die Mäuse denen sie den Rücken zudreht nicht mitbekommen was sie da hat. Meistens sitzt sie dann so in einer Ecke. So das man ihr das gute Stück nicht so ganz ohne weiteres stibitzen kann.
Begrüßungszeremonien:
Wenn sich zwei Freunde Treffen berühren sie sich mit den Nasenspitzen. Oft jedoch wirt die Nase dem Anderen unter den Bauch geschoben oder in den Genitalbereich. Denn da sitzen die Duftdrüsen und ein Verwechseln des Gegenübers ist unmöglich. Bei rang Höheren Tieren beobachtet man recht Häufig das er/sie über das gegenüber einfach ein mal rüberrutscht.
Wenn er sie gefunden hat, und sie auch von ihm angetan ist. Wirt eine wilde Vervolgungsjagt durch den Käfig gestartet .... Sie will wissen ob er wirklich der Richtige ist und mit ihr schritt halten kann. Dann bleibt sie Plötzlich stehen läst ihn ... und kaum ist der Akt vollzogen geht die Wilde Jagt gleich wieder von vorne Los. Dass kann sich durch aus mal über 12 Stunden hinziehen.
Tastsinn der Schnurrhaare:
Die Schnurhaare einer Maus sind etwas sehr wichtiges, sie vermitteln ihr einen Radius den sie sehr genau Wahrnehmen kann. Dran rumzuschneiden auszupfen oder ähnliches bedeutet einen Verlust der etwa mit dem gleichkommt wenn man uns einen Finger abschneidet. Die Schnurrhaare werden zum Betasten von Gegenständen oder zum Abmessen von Durchgängen eingesetzt. Aus diesem Grund stößt sich eine Maus auch bei vollständiger Dunkelheit nie an. Kleinste Luftbewegungen, und Vibrationen kann dieses System wahrnehmen. Dieses ist auch der grund warum eine Maus auch nicht so ohne weiteres gegen eine Glasscheibe rennt.
Sehen:
Nager können UV Licht sehen, wie weit es den Nagern Nützt ist aktuell noch nicht erwiesen. Man könnte vermuten das sie ähnlich wie Degus Duftmarken sehen können. Rennmäuse können Farben sehen, jedoch nicht wie wir. Rot, Grün und Blautöne sind ihnen wohl sichtbar.
Im Algemeinen ist jedoch das Räumliche Sehen bei Rennmäusen kaum entwickelt. Was auch irgendwie logisch erscheint .... denn sie sind nicht wie ein Raubvogel drauf angewiesen Entverungen abzuschätzen oder eine Beute genauer unter die Lupe zu nehmen. Mäuse haben Große Augen die ein Weites Blickfeld. Jedoch ist es mit der Schärfe nicht al zu weit her. Einen Feind zu beobachten und zu erkennen ist bei ihnen Zweitrangig ... sie müssen nur sehen da kommt was und daraus Resultieren ich bin weg.
Geruchsinn:
Der Geruchsinn ist bei Mongolen eines, vielleicht sogar das wichtigste Sinnes Organ. Er entscheidet über Freund oder Feind, Zugehörichkeit, Geschlecht, Gesundheitszustand.
Sozusagen: Die Freund Feind Erkennung der Tiere geht über die Nase.
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- Diese Beobachtungen wurden von der Autorin seit dem Jahr 1984 gesammelt und bis Heute vertieft. An vielen Eigenen Rennmäusen und auch Anderen.
- Es handelt sich hierbei jedoch lediglich um private Beobachtungen.
- Sicherlich gibt es Renner Besitzer die ähnliches an ihren Tieren entdeckten.
- Wobei es sicherlich noch unterschiede gibt zwischen erlernt und Angeboren.
Erfahrungsaustausch immer willkommen.
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